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Den Sieg vor Augen mit Blech ausgebootet

Das Medal Race

wurde aufgrund eines Winddrehers unmittelbar vor dem Ziel abgebrochen und neu gestartet, während der erste Lauf viel versprechend aussah, kam man im zweiten Versuch nur auf Rang fünf.
Für Matthias Schmid und Florian Reichstädter verlief die letzte Wettfahrt in Australien überaus unglücklich, die beiden hatten den Sieg vor Augen und mussten sich aber letztendlich punktegleich mit den Drittplatzierten Australiern Samuel Kivell/Will Ryan mit Gesamtrang vier begnügen.
 "Dreht der Wind, wird normalerweise der Kurs verlegt, der Abbruch war unnötig", ärgerte sich Georg Fundak, der im selben Atemzug von einer sehr starken Vorstellung des Duos sprach. "Normalerweise hebe ich keinen extra hervor, aber die beiden haben mich in dieser Woche wirklich beeindruckt. Sie sind nicht ganz für ihre seglerische Leistung belohnt worden, aber ein vierten Platz im Weltcup kann sich durchaus sehen lassen."
Für die beiden 30-Jährigen überwog nach ein wenig Abstand ebenfalls das Positive. "Wir haben bei Leichtwind endlich ein konkurrenzfähiges Set up gefunden, unsere Geschwindigkeit war wirklich erfreulich. Dass wir die gesamte Woche über auf Augenhöhe mit der Weltspitze agiert haben tut dem Ego verdammt gut, die harte Arbeit hat sich definitiv gelohnt und macht Lust auf mehr."
Nach sechs Wochen in Down Under ist die Vorfreude auf weiße Weihnachten und ein paar Tage Pause deutlich spürbar. Im neuen Jahr wird zunächst das Trockentraining forciert, Mitte Jänner kehren Matthias und Florian vor Cannes mit neuem Elan auf das Wasser zurück.


470er Herren (8 Wettfahrten+MR, ein Streicher)
1. Mathew Belcher/Malcom Page   AUS 19
2. Stuart McNay/Graham Biehl   USA 24
3. Samuel Kivell/Will Ryan    AUS 25
4. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 25 (3,1,3,3,2,(7),1,2,5)

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