Die 470er Titelkämpfe in Holland
Die Titelkämpfe wurden mit einem Tag Verspätung am gestrigen Nachmittag mit drei Durchgängen gestartet und verliefen ganz und gar nicht nach Wunsch. Doch heute gelang Matthias Schmid und Florian Reichstädter vor Scheveningen (NED) eine deutliche Steigerung. Dank der Ränge sechs und vier verbesserte sich das Duo bei der 470er Weltmeisterschaft auf Platz 44 und ist lediglich drei Punkte vom Einzug ins Gold Finale entfernt. Die Qualifikation wird morgen mit einer weiteren Wettfahrt abgeschlossen.
Für Matthias und seinem Vorschoter Florian, immerhin WM-Sechster, ist der Verlauf dieser Titelkämpfe symptomatisch für die gesamte Saison. "Das Chaos zieht uns regelmäßig an, wird es richtig eng, sind wir unter Garantie mitten drinnen." So geschehen gestern, wo man eine Tonnenberührung und eine Kollision in Kauf nehmen musste und gleich zweimal im geschlagenen Feld landete.
Hinzu kommt die Tatsache, dass sich die heimische Nummer 1 bei Druckwind definitiv wohler fühlt. "Wir hatten heute zum vierten Mal im Verlauf der bisherigen Regattasaison mehr als drei Windstärken und sind problemlos vorne mitgefahren. Wenn wir wüssten was wir bei wenig Wind falsch machen, hätten wir längst reagiert", so Schmid, dem nach den heutigen Erfolgsrunden eine gewisse Erleichterung ins Gesicht geschrieben steht. "Der heutige Tag war wichtig und hat extrem gut getan.
Der nächste Schritt muss die Qualifikation für die Gold Flotte sein, dann sehen wir weiter."
470er Weltmeisterschaft, Scheveningen
Zwischenstand nach 5 Wettfahrten, 1 Streicher:
1. Mathew Belcher/Malcom Page AUS 8
44. Matthias Schmid/Florian Reichstädter AUT 55 (32),13,32,6,4)
